Wir bauen die Börse aus – und Sie sind mittendrin!

Die Deutsche Börse gestaltet das historische Gebäude in der Frankfurter Innenstadt neu, in dem sich der bekannte Börsensaal und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt befinden.

Es entstehen ein neues Besucherzentrum sowie neue Event- und Konferenzflächen mitten im Zentrum Frankfurts, um die Geschichte am berühmten Börsenplatz 4 weiterzuschreiben.

Herzstück des Ausbaus ist ein größeres Besucherzentrum, mit dem die Börse lebendiger, schicker und greifbarer wird. Damit entsteht eine attraktive Anlaufstelle für die Themen Börse und Aktienkultur.

Wir freuen uns, Sie ab 2020 im neuen Besucherzentrum begrüßen zu dürfen. Bis dahin halten wir Sie hier auf unserem Umbau-Blog über den Baufortschritt auf dem Laufenden.

10. Oktober: Freundlicher Empfang

Bereits in wenigen Monaten werden fünf Menschen die Besucher unserer neuen Ausstellung begrüßen. Eine davon ist Lisa, eine 25-jährige Studentin aus Leipzig, die erzählt, welche Erwartungen sie hat.

13. September: Die Plättchen bleiben

Mit der Räumung des alten Rentensaals werden auch die Kursanzeigen abgebaut. Und natürlich eingelagert, denn diese klassische Anzeigeform bleibt im großen Handelssaal bestehen. Insgesamt hängen in der Börse 17 Tafeln mit zusammen 773.500 einzelnen schwarzen und weißen Blättchen. Diese werden über einen kleinen Magneten gesteuert, der ein Blättchen von schwarz auf weiß umklappt und umgekehrt. Die Technik stammt von Telenorma aus dem Jahr 1988 und wird als Fallblattanzeige bezeichnet, mit bistabilen Elementen, also eine Art Pixel in groß. Gerüchte besagen, wir hätten alle noch vorhandenen Tafeln aufgekauft, als Telenorma diesen Geschäftszweig eingestellt hat. Psst, das bleibt unser Geheimnis.

5. September: Wie die Zeit vergeht

Was gestern vermutlich den Kursmaklern Tränen in die Augen getrieben hätte ...

... erfreut heute dem Vernehmen nach unbeteiligte Kunstfreunde ...

... bietet morgen viel Raum für Konferenzen. Auf allen drei Bildern ist der ehemalige Rentenhandelssaal.

14. August: "Folge dem weißen Kaninchen"

Nein, unser Bild zeigt nicht den Zugang zur Matrix, sondern die Treppe vom Börsensaal in den frisch modernisierten kleinen Handelssaal. Dort sitzen schon einige Rentenhändlerinnen und Rentenhändler, sie stellen permanent Preise für die von ihnen betreuten Anleihen. Was früher in dem Saal war, steht im Blog-Eintrag vom 24. Juli.

Übrigens wurde das Foto genau an der Stelle gemacht, an der das ZDF-Börsenstudio mehrmals täglich nach Mainz schaltet - nur 90 Grad nach links gedreht. Aber: "Ich kann Dir nur die Tür zeigen. Hindurchgehen musst Du selbst."

8. August: Kaum zu glauben...

Anfang 2020 werden alle Arbeiten an diesem Teil des Gebäudes beendet sein. Auf dem Bild entstehen gerade die neuen VIP-Räume der Deutschen Börse im Herzen Frankfurts, die wir für Veranstaltungen und Konferenzen nutzen werden – und die Sie vielleicht mieten möchten?

In diesem Stadium jedenfalls wächst auch das Team am Börsenplatz, das sich um den Betrieb vor Ort kümmern wird, das Konferenzzentrum, die Events im Handelssaal und das neue Besucherzentrum. Sind Sie Event Managerin oder Manager und bereit für eine tolle Erfahrung? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf. 

24. Juli: Händlerumzug

Die Händlerinnen und Händler der Hellwig Wertpapierhandelsbank und der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank haben ihre neuen Arbeitsplätze in der Frankfurter Börse bezogen. Bislang saßen sie im alten Rentensaal, der dem Konferenzzentrum zukünftig Platz machen wird. Ihr neues Büro ist nun der ehemalige Handelssaal für Auslandsaktien. Die frühere Trennung der Arbeitsplätze nach Anlageklasse und Segment ist übrigens mit der vorherigen Umgestaltung 2006 aufgehoben worden. Jetzt sind die Schranken nach Wertpapierhandelsbanken aufgeteilt und im früheren Auslandsaktiensaal gibt es dann viel mehr: deutsche und internationale Aktien sowie Anleihen aller Art.

31. Mai: Kilometerlange Kabel

Was auf den ersten Blick aussieht wie süße Zuckerschnüre, war die letzten Jahrzehnte im Doppelboden des – mittlerweile ehemaligen – ZDF-Studios in der Frankfurter Börse zu finden. Kilometerlange Strom- und Internetkabel sind in den letzten Tagen ausgebaut worden und warten nun auf die fachgerechte Entsorgung. Insgesamt haben die ausgebauten Kabel eine Länge von 10 Kilometern.

22. Mai: Neue Räume für das ZDF

Der Aus- und Umbau im Börsengebäude macht auch vor den Medienbüros nicht halt – und so mussten in den vergangenen Tagen die alten Räumlichkeiten des ZDF-Börsenstudios dem neuen Event-Bereich für IPOs weichen. Für die ZDF-Redaktion gibt’s dafür nun am anderen Ende des Gangs frisch renovierte Arbeits- und Aufnahmeplätze. Zu Wochenbeginn wurden die neuen Räume mit der Live-Schalte von Sina Mainitz offiziell in Betrieb genommen, wie unser Blick in die neue Regie verrät.

29. April: Das Besucher-Konzept wird entwickelt

Herzstück des Umbaus der Frankfurter Börse ist das neue Besucherzentrum. An 16 verschiedenen Stationen können sich Besucher künftig einen umfassenden Eindruck über die Börse verschaffen. Es wird viel Raum für die verschiedenen Akteure an der Börse geben, Infos zu den unterschiedlichen Wertpapieren, der Geschichte oder dem Aufbau. Und natürlich wird es auch Stationen zum Mitmachen geben, an denen Neugierige z.B. selbst Geld anlegen oder etwa beim Quizzen ihr Know-how zeigen können. 

Die umfangreiche Wissenssammlung für so ziemlich jedes denkbare Börsenthema muss natürlich anständig gegliedert sein – daran sitzt gerade unser Projekt-Team. Aber so digital die neue Ausstellung auch konzeptioniert ist: Manche Schritte gehen eben besser mit Stift und Klebezetteln!

10. April: Großzügigere Räumlichkeiten

Dort, wo früher Spezialisten ausländische Aktien wie Apple, Nestlé und Shell gehandelt haben, werden derzeit alte Wände abgebaut. Gut zu sehen sind die oft nur wenige Quadratmeter großen Räume, die als Büros für die Spezialisten gedient haben. Künftig werden an dieser Stelle die neuen Räumlichkeiten des ZDFs entstehen.

28. März: Jetzt fließt der Beton

Große Gerätschaften geben sich auf dem Börsenplatz in Frankfurt ihr Stelldichein. Ein Betonmischer und ein Pumpenwagen befördern frischen Beton auf die Baustelle. Im Bereich der zurückgebauten Treppe, die wir Ihnen hier im Blog am 27. Februar zeigten, wird die Deckenöffnung geschlossen, wie auf dem Bild zu erkennen ist. Auf der gegossenen Betondecke wird ein Teil der künftigen Ausstellung beheimatet sein. Vielen Dank an das Bankhaus Scheich für das Bild.

26. März: Schutz für Händler und Kameras

Damit die Händler und Reporter während der derzeit stattfindenden Baumaßnahmen für die neue Veranstaltungslocation hinter der DAX-Tafel ungestört arbeiten können, wurde am Wochenende eine graue Staubschutzwand im Handelssaal eingezogen. Gerade empfindliche Fernsehkameras und die direkt vor dem Geschehen sitzenden Händler machen diese Schutzmaßnahme nötig. Gleichzeitig bot sich ein ungewohntes Bild am Wochenende: Die Wartung der Kurstafeln – darunter auch die bekannte DAX-Tafel – stand an, weswegen die Schlusskurse von Freitag vorübergehend nicht angezeigt wurden. Mit Handelsbeginn am Montag ertönte das Klackern der Tafeln wieder und die Kurse waren wie gewohnt zu sehen.

27. Februar: Eine Treppe weniger

Hunderttausende Börsen-Besucher sind in den vergangenen Jahrzehnten über diese Treppe in der Eingangshalle der Frankfurter Börse auf unsere Besuchergalerie gelangt. Doch jetzt muss sie dem Umbau weichen, denn die Ausstellungsfläche wird vergrößert. Und so muss auch der Eingang in unser neues Besucherzentrum versetzt werden. Künftig erfolgt der Zugang über eine neue Treppe in der Eingangshalle, ein Gerüst samt Bauwand lässt bereits darauf schließen. Zu Jahresbeginn 2020 soll der Bauabschnitt dann fertig sein – und Sie können sich das neue Besucherzentrum kostenfrei anschauen! Wir halten Sie auf dem Laufenden.

22. Februar: Führung auf dem Parkett

Eine exklusive Umbau-Führung mit Börsen-Geschäftsführer Michael Krogmann und Projektleiterin Nicole Koludrovic gibt es für Hörerinnen und Hörer des Radiosenders hr-iNFO. Die Gewinner des hr-Adventskalenders wissen nun, wie es sich anfühlt, einmal auf dem Börsenparkett zu stehen. Sie bekommen Antworten auf zahlreiche Fragen zur Funktion der Börse, und natürlich darf der Blick in die Radiostudios der ARD im Börsensaal nicht fehlen. Zum Abschluss schlendern die Besucher entlang der Baustelle im historischen Gebäude am Frankfurter Börsenplatz, hin zur bekannten DAX-Tafel – denn ein Gruppenfoto ist bei so einem Erlebnis Pflicht.



20. Februar: Kabelsalat im Rentensaal

Heute steht die jährliche Bilanzpressekonferenz der Deutschen Börse an. In den letzten Jahren hat das Event, bei dem Journalisten dem Vorstand ihre Fragen zur Geschäftsentwicklung stellen, meist im Konferenzraum gleich neben unserem bekannten Börsensaal stattgefunden. Doch heute ist dort Baustelle angesagt, wie auf den Fotos gut zu erkennen ist. Hier entstehen neue Flächen für das künftige Besucherzentrum. Das wird deutlich größer, neben der Besuchergalerie mit Blick in den Handelssaal können unsere Gäste künftig auch eine interaktive Ausstellung besuchen. In die neue Erlebniswelt der Börse gelangt man künftig direkt über eine Treppe im Foyer. Wir sehen uns dort hoffentlich Anfang 2020! 

12. Februar: Eine grüne Wand in der Börse?

Ja! Die sieht man gerade, wenn man von der (derzeit geschlossenen) Besuchergalerie in den Handelssaal schaut. Das sah vor kurzem natürlich noch anders aus, denn da ist eigentlich der sogenannte Auslandsaktiensaal. Doch dort wurde bereits fleißig ausgeräumt und gewerkelt; die Händler sind vorübergehend in den Rentenhandelssaal umgezogen. Um Staub und Lärm möglichst zu vermeiden, wurde eine grüne Schutzwand eingezogen. Wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, werden dort auch wieder Händler arbeiten – und das ZDF-Börsenstudio dorthin umziehen. Die TV-Kollegen haben ihre Büros im Moment noch oberhalb der DAX-Tafel, werden aber im Laufe des Jahres neue Räume beziehen.

5. Februar: Die Arbeiten starten

Die Baugenehmigung ist da, die Baustelle eingerichtet: Nun kann es also losgehen mit unserem Ausbau der Frankfurter Börse! Neben den ganzen Planungen wurden in den letzten Monaten schon einige Vorarbeiten gemacht, die ersten Händler und Journalisten sind an neue Plätze gezogen. 

Im ersten Bauabschnitt wird ein exklusiver Event-Bereich hinter der DAX-Tafel entstehen, das Szenario für Börsengänge wird attraktiver und das neue, deutlich größere Besucherzentrum ist im Werden. 

Bis Anfang 2020 heißt es nun ranhalten – denn vor allem abends, in der Nacht und am Wochenende wird gearbeitet, um die Händler und Medien nicht allzu stark zu beeinträchtigen. Auf geht’s!

Der Ausbau der Börse hat drei Kernelemente: Die Neugestaltung des Besucherzentrums auf einer größeren Fläche für eine deutlich höhere Zahl von Besuchern, verbesserte Rahmenbedingungen für Börsengänge und Bell-Ringing-Events sowie ein komplett neues, öffentliches Konferenzzentrum.

Das Besucherzentrum ist während des Umbaus geschlossen. An ausgewählten Tagen gibt es allerdings Sonderführungen und besondere Veranstaltungen. Wir informieren Sie darüber an dieser Stelle.